Der Realist Ich will sie sehn so wie sie ist Sagte mal der Realist Doch auf der Suche nach Physik Warf ihn jeder Sinn zurueck Nur eine Interpretation Wer auf Erden will das schon Er griff nach einem scharfen Messer Schnitt sich beide Ohren ab Der selbstgewisse Selbstaufesser Würgte sie den Hals herab Er wollte niemals mehr betrachten Stach sich beide Augen aus Er wirft sie sich in seinen Rachen Und verdaut den Augenschaum Dann schnitt er sich in seine Nase Wie die Fluegel so das Bein Zu dieser fortgeschrittnen Phase Konnt ihm nicht mehr uebel sein Mit jedem Sinn von Druck und Waerme Quaelte ihn die eigne Haut Die Hypo- wie die Epidermis Zwischen Zaehnen zaeh zerkaut Am Ende war es seine Zunge Welche weich das Messer leckt Ein Haps im Satz im Freudensprunge Diese hat er nicht geschmeckt Der Realist war schnell verschwunden Frass sein Fleisch frass seine Wunden Das Wesen seiner Welt nun klar Ganz offen lag es fuer ihn da In dieser Leere Ohne Schwere Dachte er nur So ist die Natur